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Allgemeine Geschäftsbedingungen von Björn Stysch Fotograf aus Leidenschaft

Stand: Januar 2015

§ 1 Geltung / Allgemeines

(1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle von Björn Stysch Fotograf aus Leidenschaft durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen außer Fotoworkshops – diese haben eigene allgemeine Geschäftsbedingungen. Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge ein und desselben Auftraggebers. Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet sein. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Auftragnehmers gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, welche schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.

(2) Der Auftragnehmer fertigt die Fotografien selbst.

(3) “Fotografien” im Sinne dieser AGB sind alle vom Auftragnehmer hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia Positive, Negative usw.). Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem vom Auftragnehmer gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von § 2 Abs.1 Ziff. 5 Urheberrechtsgesetz handelt.

(4) Der Auftragnehmer ist, soweit durch den Auftraggeber keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotos gegeben wurden, bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch technischen Gestaltung frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen.

(5) Bei Personenaufnahmen und bei Aufnahmen von Objekten, an denen fremde Urheberrechte, Eigentumsrechte oder sonstige Rechte Dritter bestehen, ist der Auftraggeber verpflichtet, die für die Anfertigung und Nutzung der Bilder erforderliche Zustimmung der abgebildeten Personen und der Rechteinhaber einzuholen.

(6) Grundlage für den Vertrag ist das jeweilige Angebot vom Auftragnehmer, in dem alle vereinbarten Leistungen sowie die Vergütung festgeschrieben werden. Diese Angebote vom Auftragnehmer sind freibleibend und unverbindlich.

(7) Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Erteilung des angebotenen Auftrages zustande.

(8) Die vom Auftragnehmer angebotenen Leistungen sind vom Kunden zu überprüfen und schriftlich oder durch Zahlung der Honorarvorkasse zu bestätigen.

 

§ 2 Nutzungs- und Urheberrecht

(1) Dem Fotograf steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind laut Urheberrechtsgesetz nicht übertragbar. Der Urheber hat das Recht bei jeglicher Veröffentlichung genannt zu werden.

(2) Die Übertragung der Nutzungsrechte wird individuell vertraglich vereinbart.

(3) Sollten zur Erstellung der Fotos die rechte Dritter betroffen und Fotogenehmigungen notwendig sein, gelten die Beschränkungen der durch die Fotogenehmigung erteilten Rechte.

 

§ 3 Vergütung Die Zahlungsmodalitäten werden stets im Vertrag individuell festgelegt.

§ 4 Stornierung

(1) Sollte die Auftragserteilung für die Ausführung der Dienstleistung vom Auftraggeber innerhalb 3 Tagen nach Unterzeichnung oder bis 6 Monate vor dem Leistungstermin widerrufen werden, so wird generell eine Aufwandsentschädigung von 30,00 Euro (für Beratung, Telefongebühren, Erstellung Kostenvoranschlag etc.). ggf. zzgl. Fahrtkosten fällig.

(2) Stornierungen zwischen 3 und 6 Monaten vor dem Leistungstermin führen zu einem Vergütungsanspruch des Auftragnehmers in Höhe von 50% des Gesamtpreises. Stornierungen kurzfristiger als 3 Monate vor dem Leistungstermin führen zu vollem Vergütungsanspruch des Auftragnehmers.

(3) Sollte der Auftraggeber den Durchführungstermin um maximal einen Monat verschieben, so gilt der Auftragnehmer für den neuen Termin als gebucht. Sollte der Auftragnehmer diesen neuen Termin nicht wahrnehmen können, so gilt der Vertrag als storniert.

(4) Der Auftragnehmer kann auf die Geltendmachung der Stornokosten verzichten, wenn ihm glaubhaft dargestellt wird das unvorhersehbare Ereignisse die Durchführung vereiteln. Die Entscheidung darüber obliegt ausschließlich dem Auftragnehmer. Mögliche Beispiele wären Tod, Erkrankung, Insolvenz.

 

§ 5 Umfang der Lieferung der Fotos

(1) Die Fotos werden selektiert und bearbeitet geliefert. Die Anzahl zu liefernder Fotos wird vertraglich vereinbart. Standardformat ist JPG in technisch maximaler Auflösung. Abweichende Dateiformate sind vertraglich zu vereinbaren.

(2) Die Auswahl trifft ausschließlich der Auftragnehmer. Bildmaterial dass dem Auftragnehmer missfällt wird gelöscht.

(3) Es werden keine Rohdaten (RAW-Dateien) herausgegeben.

(4) Mit Übergabe der Fotodateien ( bei Bereitstellung als Download nach 4 Wochen) ist der Auftragnehmer von jeder Aufbewahrungspflicht entbunden.

(5) Die Lieferung von Fotoprodukten wie z.B. Papierabzügen, Fotobüchern, u.ä. ist vertraglich zu vereinbaren. Der Auftragnehmer wird hierzu in der Regel entsprechende Dienstleister mit der Fertigung beauftragen.

(6) Ist vertraglich festgelegt, dass ausschließlich Fotoprodukte und keine Fotodateien zu liefern sind, endet die Aufbewahrungspflicht der zugrunde liegenden Dateien mit der Abnahme der vereinbarten Anzahl Fotoprodukte.

 

§ 6 Haftung / Gefahrübergang

(1) Für Schäden, gleich welcher Art, anlässlich der Vertragserfüllung haftet der Auftragnehmer für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.

(2) Für Schäden oder Verlust (trotz mehrfacher Sicherungsmaßnahmen) der digitalen Bilddaten haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche Ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.

(4) Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von dem Auftragnehmer bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(5) Die Organisation und Vergabe von Buchungen an den Auftragnehmer, sowohl die Ausführung erfolgt mit größter Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüssen, Verkehrsstörungen etc.) kein Fotograf zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen bzw. zu spät eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden. Bei Nicht-Leistungserbringung besteht kein Vergütungsanspruch des Auftragnehmers, die Anzahlung wird zurückerstattet.

(6) Beanstandungen gleich welcher Art müssen innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Bilder beim Auftragnehmer eingegangen sein. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

 

§ 7 TFP-Verträge

TFP-Shootings (TFP: Time for Prints/Pictures) haben einen eigenständigen schriftlichen Vertrag mit entsprechenden Regelungen.

 

§ 8 Datenschutz Der Auftraggeber erklärt sich einverstanden, dass seine zum Geschäftsverkehr erforderlichen, personenbezogenen Daten gespeichert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Auftrages erforderlich.

§ 9 Schlussbestimmungen / Salvatorische Klausel

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Nebenabreden zum Vertrag bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

(3) Für den Fall das der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat, oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Auftragnehmer als Gerichtsstand vereinbart.

(4) Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Fotografen, wenn der Vertragspartner nicht Verbraucher ist. Sind beide Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Fotografen als Gerichtsstand vereinbart.

(5) Solle eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, oder werden, oder die Bedingungen eine Lücke enthalten, so bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung, gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die der von den Parteien gewollten wirtschaftlich am nächsten kommt; das Gleiche gilt im Fall einer Lücke.

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